{"id":260,"date":"2010-08-31T20:29:22","date_gmt":"2010-08-31T20:29:22","guid":{"rendered":"http:\/\/birdproductions.de\/?page_id=260"},"modified":"2020-07-11T11:05:14","modified_gmt":"2020-07-11T11:05:14","slug":"gitarre","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/birdproductions.de\/?page_id=260","title":{"rendered":"Gitarre"},"content":{"rendered":"<p>Ich unterrichte elektrische Gitarre und akustische-, bzw. klassische Gitarre und bin stilistisch sehr vielseitig:<\/p>\n<p>Rock, Indie \/ Alternative , Pop, R&amp;B, Reggae, Funk, Metal, Jazz, Blues, Fusion und klassische Musik.<\/p>\n<p>Neben der grossen Gruppe der Neueinsteiger sind dies meine Spezialit\u00e4ten:<\/p>\n<ul>\n<li>Indie \/ Alternative<\/li>\n<li>Menschen die sich f\u00fcr Songwriting und Harmonielehre interessieren, die wissen wollen wie Musik funktioniert, die in Bands schon spielen oder spielen wollen<\/li>\n<li>Jazz<\/li>\n<li>Blues, Blues-Rock, R&amp;B<\/li>\n<li>Classic Rock<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bevor ich euch f\u00fcr die verschiedenen Stile und Kategorien lange Listen pr\u00e4sentiere die euch hoffentlich das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen und euch Lust auf\u2019s Lernen machen, m\u00f6chte ich folgendes ausdr\u00fccklich voranstellen: Man muss nicht alles wissen und alles k\u00f6nnen um phantastische, inspirierte Musik machen zu k\u00f6nnen !<\/p>\n<p>Was ich hier auff\u00fchre ist eher als Angebot zu verstehen, denn nicht jeder wir die Zeit und die Lust haben sich durch so ein Komplettprogramm zu arbeiten. Wir werden ein Programm zusammenstellen das auf euch zugeschnitten ist und das in eurer spezifischen Lebenssituation vom Zeitaufwand her Sinn macht.<\/p>\n<h4><strong>Stilistische Kategorien:<\/strong><\/h4>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h4><strong>Anf\u00e4nger<\/strong><\/h4>\n<p>Als Anf\u00e4nger weiss man meist gar nicht so genau was man spielen m\u00f6chte, bzw. man hat meist auch noch gar keine Vorstellung davon was \u00fcberhaupt in einem halbwegs \u00fcberschaubaren Zeitrahmen f\u00fcr einen realistischerweise erreichbar ist und in Frage kommt. Ich versuche den Unterricht so aufzubauen, das der Sch\u00fcler einerseits m\u00f6glichst schnell Erfolgserlebnisse bekommt und andererseits aber auch eine solide Basis am Instrument gelegt wird, so das ihm oder ihr sp\u00e4ter alle T\u00fcren offen stehen spezielleren musikalischen Interessen nachzugehen. Wir arbeiten uns also erst einmal durch ein Anf\u00e4ngerstandardprogramm das die Grundlagen legt und schauen dann was euch weiter interessiert. Oft ergeben sich spezifischere Interessen und W\u00fcnsche im Verlaufe dieser Anfangsperiode ganz von selbst,<\/p>\n<p>Was die meisten Leute am Anfang lernen wollen ist Songs zu spielen. Im Musikschuldeutsch heisst das \u201cLiedbegleitung\u201d. Dazu lernen wir Akkordgriffe f\u00fcr die linke Hand und sogenannte Schlagmuster oder Rhythmus-Pattern f\u00fcr die rechte Hand. Die Melodie wird gesungen und man begleitet sich mit Rhythmen und Akkorden auf der Gitarre. Das ist ungleich befriedigender wenn man selbst singt ! Deswegen ermuntere ich von Anfang an zum singen. Vielen Menschen f\u00e4llt das singen schwer, in dem Fall leihe ich euch im Unterricht gerne meine Stimmb\u00e4nder.<\/p>\n<p>Je nachdem wo ihr sp\u00e4ter hinwollt, schaut mal bei den Beschreibungen der anderen Kategorien und Stile vorbei. Bei Kindern kombiniere ich z.B. den Inhalt dieser Kategorie mit der der klassischen Gitarre.<\/p>\n<p>Stichworte:<\/p>\n<p>-Einf\u00fchrung und allgemeine Erkl\u00e4rungen:<\/p>\n<p>Die Teile der Gitarre, die Haltung der Gitarre, die linke und die rechte Hand, die Notenschrift und die Namen der T\u00f6ne auf dem Griffbrett, Tabulatur, Griffbilder.<\/p>\n<p>-Akkorde:<\/p>\n<p>\u201cAnf\u00e4nger\u201d-Akkorde (offene Akkorde), Barreakkorde, Powerchords, \u201caufgepeppte Anf\u00e4ngerakkorde\u201d (Anf\u00e4ngerakkorde mit Extranoten die einfach zu spielen sind und cool klingen).<\/p>\n<p>-Liedbegleitung \/ Begleittechniken: Rhythmen f\u00fcr die rechte Hand, Strumming (Schlaggitarre) und Fingerpicking (zupfen), bass-strum style<\/p>\n<p>-Improvisation:<\/p>\n<p>Wen es interessiert. Dur-, Moll-, Pentatonik- und Blues-Skalen und wie man sie anwendet.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter: Blues-articulation (bends, slides, hammer-ons, pull-offs)<\/p>\n<p>-Technik: \u00dcbungen f\u00fcr die linke und rechte Hand und die Koordination beider H\u00e4nde. Plektrum\u00fcbungen, Wechselschlag.<\/p>\n<p>-Jammen mit Rhythmen und Akkorden:<\/p>\n<p>Dies bereitet auf das Spielen von Songs vor. Wir spielen einfache Akkordfolgen, probieren mit Rhythmen herum und improvisieren vielleicht schon ein bischen.<\/p>\n<p>-Songs:<\/p>\n<p>Begleiten mit Rhythmen und Akkorden. Wir erarbeiten uns ein Repertoire an \u201cklassischen\u201d und aktuellen popul\u00e4ren Songs. Die Songs sind so ausgew\u00e4hlt, das sie euren jeweiligen Entwicklungsstand ber\u00fccksichtigen. Auf eure pers\u00f6nlichen W\u00fcnsche und Vorlieben wird nat\u00fcrlich eingegangen. Ihr k\u00f6nnt mir z.B. eine CD machen mit Songs die ihr gerne spielen wollt. Ich h\u00f6re mir dann die Akkorde heraus oder organisiere Noten und Lead-sheets und arrangiere die Songs so um, das sie f\u00fcr euch spielbar sind.<\/p>\n<p>-Noten lesen:<\/p>\n<p>Muss man nicht unbedingt machen und manche Leute haben da eine kleine Aversion. Ist aber empfehlenswert, weil es den Lernprozess vereinfacht und viele T\u00fcren \u00f6ffnet. Soll aber den Unterricht keinesfalls dominieren.<\/p>\n<p>-Rhythmustraining:<\/p>\n<p>Ganz wichtig, macht Spass und lockert den Unterricht auf. Dazu legen wir die Gitarre beiseite. Das Ziel ist, in der Lage zu sein mit dem Fuss den Takt zu klopfen und unabh\u00e4ngig davon auf verschiedenen Taktzeiten klatschen zu k\u00f6nnen. Wenn man das kann, dann klingt alles was man musikalisch macht immer gut und rhytmisch sicher und man kann auch problemlos mit anderen Menschen zusammen spielen.<\/p>\n<h4><strong><br \/>\nRock<\/strong><\/h4>\n<p>Rock und seine vielf\u00e4ltigen Spielarten: Hardrock, Bluesrock, Heavy Metal, Alternative Rock, Grunge, New Metal, Indie-Rock und, und , und\u2026.<\/p>\n<p>Ausserdem wird Rock als Stilelement gerne mit anderen Stilen gemischt, wie z.B: Funkrock, Jazzrock, Country-Rock und auch Hiphop und R&amp;B leihen sich gerne mal eine Rockgitarre.<\/p>\n<p>Die Stilistiken und Spielweisen sind breit gef\u00e4chert. Man denke nur mal an Gitarristen wie Hendrix, Angus Young und Eddie Van Halen um einige der grossen, \u201cklassischen\u201d Gitarristen zu nennen. Von geradeaus drauf halten (AC\/DC, Iron Maiden) bis zu raffiniert und intelligent (Billy Talent, Incubus) kommt alles vor.<\/p>\n<p>Wenn man Rockgitarre an einem Ami-Collage studiert, dann behandelt man alle Stilistiken und Perioden und deren herausragende Gitarristen. Angefangen mit dem Blues (denn damit fing alles an), spielt man sich durch die ganze Rockgeschichte. Wir k\u00f6nnen uns nat\u00fcrlich auch auf den Stil konzentrieren der dich besonders interessiert.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr Bluesrock interessiert, sollte auch mal bei der Blues-Kategorie vorbeischauen, wer auf Alternative-Rock steht, auch mal bei Indie \/ alternative schnuppern.<\/p>\n<p>Stichworte:<\/p>\n<p>Ich habe hier mal alles rein geschrieben was mir einf\u00e4llt aber denk daran: Wer z.B. AC\/DC lernen will, der muss nicht so viele komplizierte Akkorde lernen wie jemand der auf Incubus steht.<\/p>\n<p>-Rhythmusgitarre:<\/p>\n<p>Rhythmen f\u00fcr die rechte Hand (Achtel, Sechzehntel, Triolen), Akzente, palm-mute, dead-notes, Rhythm &amp; Blues Patterns (Boogie Pattern u.a.), voicings \/ Akkorde (Offene Akkorde, Barreakkorde, Powerchords, Triads, Septakkorde, Umkehrungen, Erweiterungen, slash-chords, poly-chords, add9, sus4 und was da noch so kreucht und fleucht\u2026), Powerchord- und Pentatonikriffs, Parts die sich auf Skalen und Intervallen aufbauen, single-note riffs und vieles mehr.<\/p>\n<p>Und wer Rock spielt, der muss nat\u00fcrlich \u201callgemeine\u201d Begleittechniken auch drauf haben. Man spielt z.B. ja auch mal eine Akustische Gitarre wenn man Rock macht: Also strumming (Schlaggitarre), Fingerpicking, bass-strum style und \u00e4hnliches.<\/p>\n<p>Das Studium typischer Gitarrenparts in den f\u00fcr dich relevanten Stilen und \u201cbenachbarten\u201d Stilen geh\u00f6rt ebenso dazu wie das erstellen eigener Parts (manch ein kreativer Rocker hohlt sich Anregungen in der Jazz-,Funk-, Blues- oder Countryabteilung).<\/p>\n<p>-Songs:<\/p>\n<p>Songs nachzuspielen und zu analysieren ist unerl\u00e4sslich nat\u00fcrlich. F\u00fcr manche Leute ist das Nachspielen von Songs der Hauptspass. F\u00fcr Leute die eher darauf aus sind ihr eigenes Material zu schreiben geht es hier mehr um die Analyse um daran zu lernen und dann selber zu machen.<\/p>\n<p>-Improvisation und Sologitarrentechniken:<\/p>\n<p>In den 60ern und 70ern benutzte man haupts\u00e4chlich Pentatonikskalen, in den 80ern raste man Dur- und Molltonleitern rauf und runter. Zwischen 95 und 2005 waren Gitarrensoli eher uncool. Heute gewinnt das Improvisieren wieder an Wichtigkeit. Und so manch cooler Gitarrenpart wurde \u201cer-improvisiert\u201d.<\/p>\n<p>Hier geht es um Tonleitern, modes, Pentatoniken, Arpeggios, Improvisationskonzepte (Play\/Rest, Motifverarbeitung, repeat and variation, rhytmische Motife, Sequenzen, triad soloing, Skalensubstitution) und deren Anwendung. Ausserdem abgefahrene Spieltechniken wie Economy Picking, Tapping, String Skipping, Legato, Circular Arpeggios, three-note-per-string Fingers\u00e4tze und abgefahrenere Skalen wie Halbton-Ganzton, Ganzton, alteriert, Harmmonisch Moll, HM5 und vieles mehr.<\/p>\n<p>Und super wichtig f\u00fcr einen guten Ton und fl\u00fcssiges Spiel: Blues-Artikulation: Slides, Hammer-Ons, Pull-Offs, String Bending, Vibrato.<\/p>\n<p>-Technik:<\/p>\n<p>Plektrum\u00fcbungen f\u00fcr die rechte Hand, linke-rechte Hand Koordination, alternate picking, string-skipping, technische \u00dcbungen um Geschwindigkeit und Virtuosit\u00e4t zu entwickeln.<\/p>\n<p>-Theorie:<\/p>\n<p>Es gibt Leute die interessiert das nicht die Bohne, andere haben einen starken Drang zu verstehen was sie da machen. Die Grundz\u00fcge von Harmonlielehre sollte aber jeder drauf haben der eine Gitarre in die Hand nimmt. Die neueren Stile sind harmonisch sehr Komplex (z.B. Incubus). Wer da mithalten will muss sich auskennen. Ausserdem ist es extrem inspirierend und befreiend sich hier schlau zu machen.<\/p>\n<p>Ein paar Stichworte: Skalen (Dur, Moll, modes, harmonisch Moll (Arctic Monkeys !)), Kadenz, Akkordberreiche, Akkordkonstruktion, Stufenakkorde, modal interchange, modes, Zuordnung von Skalen zu Akkorden, Substitute, Zwischendominanten, Tonartwechsel, Modulation, wie man Melodien macht und harmonisiert. Schaut auch mal was unter Songwriting steht.<\/p>\n<p>-Rhythmustraining:<\/p>\n<p>Super, super wichtig und oft untersch\u00e4tzt und vernachl\u00e4ssigt. Es gibt viele Leute, die k\u00f6nnen eigentlich schon sehr gut spielen, aber es geht einfach nicht los was sie machen und speziel im Zusammenspiel mit anderen f\u00e4llt alles immer auseinander. Dies ist harte Arbeit und manch ein Lehrer eiert sich darum herum weil es ihm zu m\u00fchsam ist. Wenn wir hiermit durch sind, dann kannst du mit dem Fuss entspannt Viertel klopfen und unabh\u00e4ngig davon auf jeder der acht Achtel und sechzehn Sechzehntel im Takt klatschen oder spielen. Erst ohne Instrument (klatschen), dann mit. ALLES baut sich auf dieser F\u00e4higkeit auf. Du wirst viel besser klingen und viel mehr Spass haben und problemlos mit anderen zusammenspielen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>-Rhythmische Konzepte f\u00fcr Solo- und Rhythmusgitarre:<\/p>\n<p>Polyrhythmen (3:4 u.a.), Akzente, rhythmic displacement<\/p>\n<p>-Timing, groove und feel (Rhythmusgitarre):<\/p>\n<p>Ausgehend vom Rhythmustraining werden wir intensiv \u00fcben Rhytmusgitarrenparts \u201ctight\u201d zu machen. Die Energie ensteht aus der Pr\u00e4zision und das hat ganz viel mit Konzentration zu tun ! Das gilt ebenso f\u00fcr das Spielen in der Band. Gute Musiker und Bands sind IMMER konzentriert, auch bei den vermeintlich nicht so wichtigen T\u00f6nen. Wir werden miteinander jammen, aktiv trainieren aufeinander und auf uns selbst zu h\u00f6ren, Parts auch mal aufnehmen um zu objektivieren wie sich das anf\u00fchlt was wir da machen.<\/p>\n<p>-Noten lesen:<\/p>\n<p>Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Es beschleunigt den Lernprozess wenn man in der Lage ist, sich Gitarrenparts aus original Transkriptionen herauszuarbeiten. Man wird unabh\u00e4ngiger, kann auch Ideen leichter festhalten.<\/p>\n<p>-Geh\u00f6rbildung:<\/p>\n<p>Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Durch die Arbeit am Instrument entwickelt sich das Geh\u00f6r automatisch im Laufe der Zeit, hier und da werden wir ein paar \u00dcbungen einschieben um diesen Prozess zu beschleunigen. Wer die Zeit und das Interesse hat, dem kann ich es nur empfehlen.<\/p>\n<h4><strong><br \/>\nIndie \/ Alternative, Songwriter<\/strong><\/h4>\n<p>Ich habe eine ganze Reihe von Sch\u00fclern die in diese Kategorie geh\u00f6ren und man kann sagen, das dies meine Spezialit\u00e4t ist. Dies sind typischerweise Menschen die einen sehr spezialisierten, anspruchsvollen Musikgeschmack haben, sehr ambitioniert sind und oft schon recht genau wissen in welche Richtung sie gehen wollen. Nicht jeder der in diese stilistische Kategorie geh\u00f6rt interessiert sich gleichzeitig f\u00fcr Songwriting, aber es kommt oft vor. Der Unterricht setzt sich aus Gitarrenunterricht und Harmonielehre- \/ Songwriting-Unterricht zusammen und in einem sp\u00e4teren Stadium der Entwicklung geht es dann auch vermehrt um das Entwickeln von Gitarrenparts, Arrangement und auch Musikproduktion. Oft kommt es zu intensiven Gespr\u00e4chen \u00fcber die verschiedenen Herausforderungen denen man begegnet wenn man versucht seine Musik zu verwirklichen: K\u00fcnstlerische Identit\u00e4t, Stilfragen, wie findet man die passenden Musiker, das weite Feld des Bandlebens (mit seinen diversen Kompliziertheiten und Dramen), wie produziert und vermarktet man seine Musik und \u00e4hnliches.<\/p>\n<p>Meist haben diese Sch\u00fcler wenn sie zu mir kommen schon einige Songwritingversuche unternommen. Sie spielen oder wollen in einer Band spielen, bzw. sind auf der Suche nach Musikern mit denen sie ihre Musik umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>An der Gitarre wird in dieser Kategorie folgendes behandelt:<\/p>\n<p>-Begleittechniken \/ Rhythmusgitarre \/ wie man Gitarrenparts macht:<\/p>\n<p>Rhythmen f\u00fcr die rechte Hand, strumming, Fingerpicking, bass-strum style , Funkrhythmen, Akzente, palm mute, dead-notes, voicings \/ Akkorde (Offene Akkorde, Barreakkorde, Powerchords, Triads, Septakkorde, Umkehrungen, Erweiterungen slash-chords, poly-chords, add9, sus4 und was da noch so kreucht und fleucht\u2026) , Powerchord- und Pentatonikriffs, Parts die sich auf Skalen und Intervallen aufbauen und vieles mehr. Das Studium typischer Gitarrenparts in den f\u00fcr dich relevanten Stilen und \u201cbenachbarten\u201d Stilen (manch ein kreativer Indie-Rocker hohlt sich Anregungen in der Jazz-,Funk-, Blues- oder Countryabteilung) geh\u00f6rt ebenso dazu wie das erstellen eigener Parts.<\/p>\n<p>-Songs:<\/p>\n<p>Songs nachzuspielen und zu analysieren ist unerl\u00e4sslich nat\u00fcrlich. F\u00fcr manche Leute ist das Nachspielen von Songs der Hauptspass. F\u00fcr Leute die eher darauf aus sind ihr eigenes Material zu schreiben geht es hier mehr um die Analyse um daran zu lernen und dann selber zu machen.<\/p>\n<p>-Improvisation:<\/p>\n<p>Wen es interessiert. Wer cool sein wollte durfte in den 90ern in England bloss kein Gitarrensolo spielen \u2013 jedenfalls in diesem Stil nicht. Heute gewinnt das Improvisieren wieder an Wichtigkeit. Und so manch cooler Gitarrenpart wurde \u201cer-improvisiert\u201d.<\/p>\n<p>Hier geht es um Tonleitern, modes, Pentatoniken, Arpeggios, Improvisationskonzepte (Play\/Rest, Motifverarbeitung, repeat and variation, rhytmische Motife, Sequenzen, triad soloing, Skalensubstitution) und deren Anwendung. Schnupper mal rein in der Rock- und der Jazzkategorie wenn dich dieses Thema besonders interessiert.<\/p>\n<p>-Theorie:<\/p>\n<p>Es gibt Leute die interessiert das nicht die Bohne, andere haben einen starken Drang zu verstehen was sie da machen. Die Grundz\u00fcge von Harmonlielehre sollte aber jeder drauf haben der eine Gitarre in die Hand nimmt. Der Stilberreich Indie \/Alternative ist heute hoch entwickelt und anspruchsvoll und meist viel komplexer als es sich anh\u00f6rt. Wer da mithalten will muss sich auskennen. Ausserdem ist es extrem inspirierend und befreiend sich hier schlau zu machen.<\/p>\n<p>Ein paar Stichworte: Skalen (Dur, Moll, modes, harmonisch Moll (Arctic Monkeys !)), Kadenz, Akkordberreiche, Akkordkonstruktion, Stufenakkorde, modal interchange, modes, Zuordnung von Skalen zu Akkorden, Substitute, Zwischendominanten, Tonartwechsel, Modulation, wie man Melodien macht und harmonisiert. Schaut auch mal was unter Songwriting steht.<\/p>\n<p>-Rhythmustraining:<\/p>\n<p>Super, super wichtig und oft untersch\u00e4tzt und vernachl\u00e4ssigt. Es gibt viele Leute, die k\u00f6nnen eigentlich schon sehr gut spielen, aber es geht einfach nicht los was sie machen und speziel im Zusammenspiel mit anderen f\u00e4llt alles immer auseinander. Dies ist harte Arbeit und manch ein Lehrer eiert sich darum herum weil es ihm zu m\u00fchsam ist. Wenn wir hiermit durch sind, dann kannst du mit dem Fuss entspannt Viertel klopfen und unabh\u00e4ngig davon auf jeder der acht Achtel und sechzehn Sechzehntel im Takt klatschen oder spielen. Erst ohne Instrument (klatschen), dann mit. ALLES baut sich auf dieser F\u00e4higkeit auf. Du wirst viel besser klingen und viel mehr Spass haben und problemlos mit anderen zusammenspielen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>-Rhythmische Konzepte f\u00fcr Solo- und Rhythmusgitarre:<\/p>\n<p>Polyrhythmen (3:4 u.a.), Akzente, rhythmic displacement<\/p>\n<p>-Timing, groove und feel (Rhythmusgitarre):<\/p>\n<p>Ausgehend vom Rhythmustraining werden wir intensiv \u00fcben Rhytmusgitarrenparts \u201ctight\u201d zu machen. Die Energie ensteht aus der Pr\u00e4zision und das hat ganz viel mit Konzentration zu tun ! Das gilt ebenso f\u00fcr das Spielen in der Band. Gute Musiker und Bands sind IMMER konzentriert, auch bei den vermeintlich nicht so wichtigen T\u00f6nen. Wir werden miteinander jammen, aktiv trainieren aufeinander und auf uns selbst zu h\u00f6ren, Parts auch mal aufnehmen um zu objektivieren wie sich das anf\u00fchlt was wir da machen.<\/p>\n<p>-Technik:<\/p>\n<p>Soviel wie n\u00f6tig. Der Charm von Indiemusik brittischen Einschlags lag eher darin das man charmant-schrubbelig daher kommt. Toll spielen k\u00f6nnen war eine zeitlang fast peinlich, aber dieser Musikstil entwickelt sich st\u00e4ndig weiter\u2026Alternative-Rock kann technisch sehr anspruchsvoll sein. Plektrum\u00fcbungen f\u00fcr die rechte Hand, linke-rechte Hand Koordination, alternate picking etc. Schau mal was unter Rockgitarre steht, da k\u00f6nnen wir nach Wunsch vorbeischnuppern\u2026<\/p>\n<p>-Noten lesen:<\/p>\n<p>Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Es beschleunigt den Lernprozess wenn man in der Lage ist, sich Gitarrenparts aus original Transkriptionen herauszuarbeiten. Man wird unabh\u00e4ngiger, kann auch Ideen leichter festhalten.<\/p>\n<p>-Geh\u00f6rbildung:<\/p>\n<p>Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Durch die Arbeit am Instrument entwickelt sich das Geh\u00f6r automatisch im Laufe der Zeit, hier und da werden wir ein paar \u00dcbungen einschieben um diesen Prozess zu beschleunigen. Wer die Zeit und das Interesse hat, dem kann ich es nur empfehlen.<\/p>\n<h4><strong><br \/>\nJazz<\/strong><\/h4>\n<p>Jazz gut zu spielen ist nicht leicht. Man braucht einen langen Atem und am Anfang ein bischen Durchhalteverm\u00f6gen. Ich habe lange an einer Methodik gefeilt, die den Einstieg leichter macht und den Sch\u00fcler nicht mit 500 Skalen und Arpeggios erschl\u00e4gt bevor er sich \u00fcberhaupt mal an einen Standard wagen kann. Jazz ist hochkomplexe, intelligente und emotionale Musik im besten \u2013 und langweiliges, routiniertes Gedudel im schlechtesten Fall.<\/p>\n<p>\u201cJazz\u201d ist im weiteren Sinne lediglich ein vager Samelbegriff der f\u00fcr improvisierte Musik steht. Es gibt unz\u00e4hlige Stilarten und Stilkombinationen, wie z.B. Swing, Bebop, Hardbop, modern jazz, Free-Jazz, Latin-Jazz, Bossanova, Fusion, Jazz-Rock, Jazz-Funk und vieles mehr. Das Improvisieren ist sicherlich ein Kernmerkmal dieser Kategorie. Und machen Norah Jones und Amy Winehous eigentlich Jazz oder Jazz mit Pop-. bzw. Countryeinfl\u00fcssen oder anders herum ?<\/p>\n<p>Viele gute Indie-, und (Alternative-)Rock-Gitarristen haben sich mit Jazz auseinander gesetzt und borgen sich hier Material und Konzepte aus. Wer sich mit Jazz auskennt, spielt auch andere Stile besser.<\/p>\n<p>Wer Jazz spielen will muss alles lernen. Sicher die lernintensivste Kategorie. Wer sich auch f\u00fcr Fusion oder Jazzrock interessiert sollte auch mal bei der Rock-Kategorie vorbeischnuppern.<\/p>\n<h4><strong><br \/>\nKlassische Gitarre<\/strong><\/h4>\n<p>Leider interessieren sich immer weniger Menschen f\u00fcr die klassische Gitarrre, was sehr schade ist. Denn wenn man diese Stilistik beherrscht, hat man Zugang zu ganz viel toller Musik \u2013 und eben nicht nur Klassik ! Klassische Gitarrre zu spielen ist sehr befriedigend, weil man sich ganz alleine hinsetzten kann und ein komplettes Solost\u00fcck vortragen kann. Im Gegensatz zu Pop- und Rockgitarristen die nicht singen. Ein Gitarrenpart ohne die zugeh\u00f6rige Melodie klingt meist unbefriedigend und auf die Frage \u201cSpiel doch mal was vor !\u201d f\u00e4llt einem meist nichts ein.<\/p>\n<p>F\u00fcr die klassische Gitarre gilt \u00e4hnliches wie das was ich \u00fcber Jazz gesagt habe: Wer sich mit Jazz und \/ oder klassischer Gitarre intensiv besch\u00e4ftigt hat, spielt alle anderen Stile viel besser.<\/p>\n<p>Viele Menschen die reinen, klassischen Gitarrenunterricht nehmen h\u00f6ren nach kurzer Zeit wieder auf. Das gilt ganz besonders f\u00fcr Kinder und Jugendliche, denn die wollen nat\u00fcrlich die Musik spielen k\u00f6nnen die sie im Alltag umgibt. Ich empfehle daher f\u00fcr Kinder klassischen Unterricht zu kombinieren mit dem Erlernen von popul\u00e4rer Musik wie es in der Anf\u00e4nger-Kategorie beschrieben wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr die klassische Gitarre ist das Noten lesen nat\u00fcrlich von sehr grosser Bedeutung, ebenso die Haltung des Instruments und die Technik der linken und rechten Hand.<\/p>\n<p>Stichworte: Daumenanschlag, angelegter und nicht-angelegter Wechselschlag, ein-, zwei- und mehrstimmiger Anschlag, Lagenwechsel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich unterrichte elektrische Gitarre und akustische-, bzw. klassische Gitarre und bin stilistisch sehr vielseitig: Rock, Indie \/ Alternative , Pop, R&amp;B, Reggae, Funk, Metal, Jazz, Blues, Fusion und klassische Musik. 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