Bird Productions

Friedrich Schapper Produzent – Musiker – Songwriter – Musiklehrer

Gitarre

Ich unterrichte elektrische Gitarre und akustische-, bzw. klassische Gitarre und bin stilistisch sehr vielseitig:

Rock, Indie / Alternative , Pop, R&B, Reggae, Funk, Metal, Jazz, Blues, Fusion und klassische Musik.

Neben der grossen Gruppe der Neueinsteiger sind dies meine Spezialitäten:

  • Indie / Alternative: Die kreativere Abteilung
  • Menschen die sich für Songwriting und Harmonielehre interessieren, die wissen wollen wie Musik funktioniert, die in Bands schon spielen oder spielen wollen
  • Jazz

Bevor ich euch für die verschiedenen Stile und Kategorien lange Listen präsentiere die euch hoffentlich das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen und euch Lust auf’s Lernen machen, möchte ich folgendes ausdrücklich voranstellen: Man muss nicht alles wissen und alles können um phantastische, inspirierte Musik machen zu können !

Was ich hier aufführe ist eher als Angebot zu verstehen, denn nicht jeder wir die Zeit und die Lust haben sich durch so ein Komplettprogramm zu arbeiten. Wir werden ein Programm zusammenstellen das auf euch zugeschnitten ist und das in eurer spezifischen Lebenssituation vom Zeitaufwand her Sinn macht.

 

Stilistische Kategorien:


Anfänger

Als Anfänger weiss man meist gar nicht so genau was man spielen möchte, bzw. man hat meist auch noch gar keine Vorstellung davon was überhaupt in einem halbwegs überschaubaren Zeitrahmen für einen realistischerweise erreichbar ist und in Frage kommt. Ich versuche den Unterricht so aufzubauen, das der Schüler einerseits möglichst schnell Erfolgserlebnisse bekommt und andererseits aber auch eine solide Basis am Instrument gelegt wird, so das ihm oder ihr später alle Türen offen stehen spezielleren musikalischen Interessen nachzugehen. Wir arbeiten uns also erst einmal durch ein Anfängerstandardprogramm das die Grundlagen legt und schauen dann was euch weiter interessiert. Oft ergeben sich spezifischere Interessen und Wünsche im Verlaufe dieser Anfangsperiode ganz von selbst,

Was die meisten Leute am Anfang lernen wollen ist Songs zu spielen. Im Musikschuldeutsch heisst das “Liedbegleitung”. Dazu lernen wir Akkordgriffe für die linke Hand und sogenannte Schlagmuster oder Rhythmus-Pattern für die rechte Hand. Die Melodie wird gesungen und man begleitet sich mit Rhythmen und Akkorden auf der Gitarre. Das ist ungleich befriedigender wenn man selbst singt ! Deswegen ermuntere ich von Anfang an zum singen. Vielen Menschen fällt das singen schwer, in dem Fall leihe ich euch im Unterricht gerne meine Stimmbänder.

Je nachdem wo ihr später hinwollt, schaut mal bei den Beschreibungen der anderen Kategorien und Stile vorbei. Bei Kindern kombiniere ich z.B. den Inhalt dieser Kategorie mit der der klassischen Gitarre.

Stichworte:

-Einführung und allgemeine Erklärungen:

Die Teile der Gitarre, die Haltung der Gitarre, die linke und die rechte Hand, die Notenschrift und die Namen der Töne auf dem Griffbrett, Tabulatur, Griffbilder.

-Akkorde:

“Anfänger”-Akkorde (offene Akkorde), Barreakkorde, Powerchords, “aufgepeppte Anfängerakkorde” (Anfängerakkorde mit Extranoten die einfach zu spielen sind und cool klingen).

-Liedbegleitung / Begleittechniken: Rhythmen für die rechte Hand, Strumming (Schlaggitarre) und Fingerpicking (zupfen), bass-strum style

-Improvisation:

Wen es interessiert. Dur-, Moll-, Pentatonik- und Blues-Skalen und wie man sie anwendet.

Später: Blues-articulation (bends, slides, hammer-ons, pull-offs)

-Technik: Übungen für die linke und rechte Hand und die Koordination beider Hände. Plektrumübungen, Wechselschlag.

-Jammen mit Rhythmen und Akkorden:

Dies bereitet auf das Spielen von Songs vor. Wir spielen einfache Akkordfolgen, probieren mit Rhythmen herum und improvisieren vielleicht schon ein bischen.

-Songs:

Begleiten mit Rhythmen und Akkorden. Wir erarbeiten uns ein Repertoire an “klassischen” und aktuellen populären Songs. Die Songs sind so ausgewählt, das sie euren jeweiligen Entwicklungsstand berücksichtigen. Auf eure persönlichen Wünsche und Vorlieben wird natürlich eingegangen. Ihr könnt mir z.B. eine CD machen mit Songs die ihr gerne spielen wollt. Ich höre mir dann die Akkorde heraus oder organisiere Noten und Lead-sheets und arrangiere die Songs so um, das sie für euch spielbar sind.

-Noten lesen:

Muss man nicht unbedingt machen und manche Leute haben da eine kleine Aversion. Ist aber empfehlenswert, weil es den Lernprozess vereinfacht und viele Türen öffnet. Soll aber den Unterricht keinesfalls dominieren.

-Rhythmustraining:

Ganz wichtig, macht Spass und lockert den Unterricht auf. Dazu legen wir die Gitarre beiseite. Das Ziel ist, in der Lage zu sein mit dem Fuss den Takt zu klopfen und unabhängig davon auf verschiedenen Taktzeiten klatschen zu können. Wenn man das kann, dann klingt alles was man musikalisch macht immer gut und rhytmisch sicher und man kann auch problemlos mit anderen Menschen zusammen spielen.


Rock

Rock und seine vielfältigen Spielarten: Hardrock, Bluesrock, Heavy Metal, Alternative Rock, Grunge, New Metal, Indie-Rock und, und , und….

Ausserdem wird Rock als Stilelement gerne mit anderen Stilen gemischt, wie z.B: Funkrock, Jazzrock, Country-Rock und auch Hiphop und R&B leihen sich gerne mal eine Rockgitarre.

Die Stilistiken und Spielweisen sind breit gefächert. Man denke nur mal an Gitarristen wie Hendrix, Angus Young und Eddie Van Halen um einige der grossen, “klassischen” Gitarristen zu nennen. Von geradeaus drauf halten (AC/DC, Iron Maiden) bis zu raffiniert und intelligent (Billy Talent, Incubus) kommt alles vor.

Wenn man Rockgitarre an einem Ami-Collage studiert, dann behandelt man alle Stilistiken und Perioden und deren herausragende Gitarristen. Angefangen mit dem Blues (denn damit fing alles an), spielt man sich durch die ganze Rockgeschichte. Wir können uns natürlich auch auf den Stil konzentrieren der dich besonders interessiert.

Wer sich für Bluesrock interessiert, sollte auch mal bei der Blues-Kategorie vorbeischauen, wer auf Alternative-Rock steht, auch mal bei Indie / alternative schnuppern.

Stichworte:

Ich habe hier mal alles rein geschrieben was mir einfällt aber denk daran: Wer z.B. AC/DC lernen will, der muss nicht so viele komplizierte Akkorde lernen wie jemand der auf Incubus steht.

-Rhythmusgitarre:

Rhythmen für die rechte Hand (Achtel, Sechzehntel, Triolen), Akzente, palm-mute, dead-notes, Rhythm & Blues Patterns (Boogie Pattern u.a.), voicings / Akkorde (Offene Akkorde, Barreakkorde, Powerchords, Triads, Septakkorde, Umkehrungen, Erweiterungen, slash-chords, poly-chords, add9, sus4 und was da noch so kreucht und fleucht…), Powerchord- und Pentatonikriffs, Parts die sich auf Skalen und Intervallen aufbauen, single-note riffs und vieles mehr.

Und wer Rock spielt, der muss natürlich “allgemeine” Begleittechniken auch drauf haben. Man spielt z.B. ja auch mal eine Akustische Gitarre wenn man Rock macht: Also strumming (Schlaggitarre), Fingerpicking, bass-strum style und ähnliches.

Das Studium typischer Gitarrenparts in den für dich relevanten Stilen und “benachbarten” Stilen gehört ebenso dazu wie das erstellen eigener Parts (manch ein kreativer Rocker hohlt sich Anregungen in der Jazz-,Funk-, Blues- oder Countryabteilung).

-Songs:

Songs nachzuspielen und zu analysieren ist unerlässlich natürlich. Für manche Leute ist das Nachspielen von Songs der Hauptspass. Für Leute die eher darauf aus sind ihr eigenes Material zu schreiben geht es hier mehr um die Analyse um daran zu lernen und dann selber zu machen.

-Improvisation und Sologitarrentechniken:

In den 60ern und 70ern benutzte man hauptsächlich Pentatonikskalen, in den 80ern raste man Dur- und Molltonleitern rauf und runter. Zwischen 95 und 2005 waren Gitarrensoli eher uncool. Heute gewinnt das Improvisieren wieder an Wichtigkeit. Und so manch cooler Gitarrenpart wurde “er-improvisiert”.

Hier geht es um Tonleitern, modes, Pentatoniken, Arpeggios, Improvisationskonzepte (Play/Rest, Motifverarbeitung, repeat and variation, rhytmische Motife, Sequenzen, triad soloing, Skalensubstitution) und deren Anwendung. Ausserdem abgefahrene Spieltechniken wie Economy Picking, Tapping, String Skipping, Legato, Circular Arpeggios, three-note-per-string Fingersätze und abgefahrenere Skalen wie Halbton-Ganzton, Ganzton, alteriert, Harmmonisch Moll, HM5 und vieles mehr.

Und super wichtig für einen guten Ton und flüssiges Spiel: Blues-Artikulation: Slides, Hammer-Ons, Pull-Offs, String Bending, Vibrato.

-Technik:

Plektrumübungen für die rechte Hand, linke-rechte Hand Koordination, alternate picking, string-skipping, technische Übungen um Geschwindigkeit und Virtuosität zu entwickeln.

-Theorie:

Es gibt Leute die interessiert das nicht die Bohne, andere haben einen starken Drang zu verstehen was sie da machen. Die Grundzüge von Harmonlielehre sollte aber jeder drauf haben der eine Gitarre in die Hand nimmt. Die neueren Stile sind harmonisch sehr Komplex (z.B. Incubus). Wer da mithalten will muss sich auskennen. Ausserdem ist es extrem inspirierend und befreiend sich hier schlau zu machen.

Ein paar Stichworte: Skalen (Dur, Moll, modes, harmonisch Moll (Arctic Monkeys !)), Kadenz, Akkordberreiche, Akkordkonstruktion, Stufenakkorde, modal interchange, modes, Zuordnung von Skalen zu Akkorden, Substitute, Zwischendominanten, Tonartwechsel, Modulation, wie man Melodien macht und harmonisiert. Schaut auch mal was unter Songwriting steht.

-Rhythmustraining:

Super, super wichtig und oft unterschätzt und vernachlässigt. Es gibt viele Leute, die können eigentlich schon sehr gut spielen, aber es geht einfach nicht los was sie machen und speziel im Zusammenspiel mit anderen fällt alles immer auseinander. Dies ist harte Arbeit und manch ein Lehrer eiert sich darum herum weil es ihm zu mühsam ist. Wenn wir hiermit durch sind, dann kannst du mit dem Fuss entspannt Viertel klopfen und unabhängig davon auf jeder der acht Achtel und sechzehn Sechzehntel im Takt klatschen oder spielen. Erst ohne Instrument (klatschen), dann mit. ALLES baut sich auf dieser Fähigkeit auf. Du wirst viel besser klingen und viel mehr Spass haben und problemlos mit anderen zusammenspielen können.

-Rhythmische Konzepte für Solo- und Rhythmusgitarre:

Polyrhythmen (3:4 u.a.), Akzente, rhythmic displacement

-Timing, groove und feel (Rhythmusgitarre):

Ausgehend vom Rhythmustraining werden wir intensiv üben Rhytmusgitarrenparts “tight” zu machen. Die Energie ensteht aus der Präzision und das hat ganz viel mit Konzentration zu tun ! Das gilt ebenso für das Spielen in der Band. Gute Musiker und Bands sind IMMER konzentriert, auch bei den vermeintlich nicht so wichtigen Tönen. Wir werden miteinander jammen, aktiv trainieren aufeinander und auf uns selbst zu hören, Parts auch mal aufnehmen um zu objektivieren wie sich das anfühlt was wir da machen.

-Noten lesen:

Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Es beschleunigt den Lernprozess wenn man in der Lage ist, sich Gitarrenparts aus original Transkriptionen herauszuarbeiten. Man wird unabhängiger, kann auch Ideen leichter festhalten.

-Gehörbildung:

Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Durch die Arbeit am Instrument entwickelt sich das Gehör automatisch im Laufe der Zeit, hier und da werden wir ein paar Übungen einschieben um diesen Prozess zu beschleunigen. Wer die Zeit und das Interesse hat, dem kann ich es nur empfehlen.


Indie / Alternative, Songwriter

Ich habe eine ganze Reihe von Schülern die in diese Kategorie gehören und man kann sagen, das dies meine Spezialität ist. Dies sind typischerweise Menschen die einen sehr spezialisierten, anspruchsvollen Musikgeschmack haben, sehr ambitioniert sind und oft schon recht genau wissen in welche Richtung sie gehen wollen. Nicht jeder der in diese stilistische Kategorie gehört interessiert sich gleichzeitig für Songwriting, aber es kommt oft vor. Der Unterricht setzt sich aus Gitarrenunterricht und Harmonielehre- / Songwriting-Unterricht zusammen und in einem späteren Stadium der Entwicklung geht es dann auch vermehrt um das Entwickeln von Gitarrenparts, Arrangement und auch Musikproduktion. Oft kommt es zu intensiven Gesprächen über die verschiedenen Herausforderungen denen man begegnet wenn man versucht seine Musik zu verwirklichen: Künstlerische Identität, Stilfragen, wie findet man die passenden Musiker, das weite Feld des Bandlebens (mit seinen diversen Kompliziertheiten und Dramen), wie produziert und vermarktet man seine Musik und ähnliches.

Meist haben diese Schüler wenn sie zu mir kommen schon einige Songwritingversuche unternommen. Sie spielen oder wollen in einer Band spielen, bzw. sind auf der Suche nach Musikern mit denen sie ihre Musik umsetzen können.

An der Gitarre wird in dieser Kategorie folgendes behandelt:

-Begleittechniken / Rhythmusgitarre / wie man Gitarrenparts macht:

Rhythmen für die rechte Hand, strumming, Fingerpicking, bass-strum style , Funkrhythmen, Akzente, palm mute, dead-notes, voicings / Akkorde (Offene Akkorde, Barreakkorde, Powerchords, Triads, Septakkorde, Umkehrungen, Erweiterungen slash-chords, poly-chords, add9, sus4 und was da noch so kreucht und fleucht…) , Powerchord- und Pentatonikriffs, Parts die sich auf Skalen und Intervallen aufbauen und vieles mehr. Das Studium typischer Gitarrenparts in den für dich relevanten Stilen und “benachbarten” Stilen (manch ein kreativer Indie-Rocker hohlt sich Anregungen in der Jazz-,Funk-, Blues- oder Countryabteilung) gehört ebenso dazu wie das erstellen eigener Parts.

-Songs:

Songs nachzuspielen und zu analysieren ist unerlässlich natürlich. Für manche Leute ist das Nachspielen von Songs der Hauptspass. Für Leute die eher darauf aus sind ihr eigenes Material zu schreiben geht es hier mehr um die Analyse um daran zu lernen und dann selber zu machen.

-Improvisation:

Wen es interessiert. Wer cool sein wollte durfte in den 90ern in England bloss kein Gitarrensolo spielen – jedenfalls in diesem Stil nicht. Heute gewinnt das Improvisieren wieder an Wichtigkeit. Und so manch cooler Gitarrenpart wurde “er-improvisiert”.

Hier geht es um Tonleitern, modes, Pentatoniken, Arpeggios, Improvisationskonzepte (Play/Rest, Motifverarbeitung, repeat and variation, rhytmische Motife, Sequenzen, triad soloing, Skalensubstitution) und deren Anwendung. Schnupper mal rein in der Rock- und der Jazzkategorie wenn dich dieses Thema besonders interessiert.

-Theorie:

Es gibt Leute die interessiert das nicht die Bohne, andere haben einen starken Drang zu verstehen was sie da machen. Die Grundzüge von Harmonlielehre sollte aber jeder drauf haben der eine Gitarre in die Hand nimmt. Der Stilberreich Indie /Alternative ist heute hoch entwickelt und anspruchsvoll und meist viel komplexer als es sich anhört. Wer da mithalten will muss sich auskennen. Ausserdem ist es extrem inspirierend und befreiend sich hier schlau zu machen.

Ein paar Stichworte: Skalen (Dur, Moll, modes, harmonisch Moll (Arctic Monkeys !)), Kadenz, Akkordberreiche, Akkordkonstruktion, Stufenakkorde, modal interchange, modes, Zuordnung von Skalen zu Akkorden, Substitute, Zwischendominanten, Tonartwechsel, Modulation, wie man Melodien macht und harmonisiert. Schaut auch mal was unter Songwriting steht.

-Rhythmustraining:

Super, super wichtig und oft unterschätzt und vernachlässigt. Es gibt viele Leute, die können eigentlich schon sehr gut spielen, aber es geht einfach nicht los was sie machen und speziel im Zusammenspiel mit anderen fällt alles immer auseinander. Dies ist harte Arbeit und manch ein Lehrer eiert sich darum herum weil es ihm zu mühsam ist. Wenn wir hiermit durch sind, dann kannst du mit dem Fuss entspannt Viertel klopfen und unabhängig davon auf jeder der acht Achtel und sechzehn Sechzehntel im Takt klatschen oder spielen. Erst ohne Instrument (klatschen), dann mit. ALLES baut sich auf dieser Fähigkeit auf. Du wirst viel besser klingen und viel mehr Spass haben und problemlos mit anderen zusammenspielen können.

-Rhythmische Konzepte für Solo- und Rhythmusgitarre:

Polyrhythmen (3:4 u.a.), Akzente, rhythmic displacement

-Timing, groove und feel (Rhythmusgitarre):

Ausgehend vom Rhythmustraining werden wir intensiv üben Rhytmusgitarrenparts “tight” zu machen. Die Energie ensteht aus der Präzision und das hat ganz viel mit Konzentration zu tun ! Das gilt ebenso für das Spielen in der Band. Gute Musiker und Bands sind IMMER konzentriert, auch bei den vermeintlich nicht so wichtigen Tönen. Wir werden miteinander jammen, aktiv trainieren aufeinander und auf uns selbst zu hören, Parts auch mal aufnehmen um zu objektivieren wie sich das anfühlt was wir da machen.

-Technik:

Soviel wie nötig. Der Charm von Indiemusik brittischen Einschlags lag eher darin das man charmant-schrubbelig daher kommt. Toll spielen können war eine zeitlang fast peinlich, aber dieser Musikstil entwickelt sich ständig weiter…Alternative-Rock kann technisch sehr anspruchsvoll sein. Plektrumübungen für die rechte Hand, linke-rechte Hand Koordination, alternate picking etc. Schau mal was unter Rockgitarre steht, da können wir nach Wunsch vorbeischnuppern…

-Noten lesen:

Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Es beschleunigt den Lernprozess wenn man in der Lage ist, sich Gitarrenparts aus original Transkriptionen herauszuarbeiten. Man wird unabhängiger, kann auch Ideen leichter festhalten.

-Gehörbildung:

Ist hilfreich, aber nicht absolut notwendig (es sei denn , ihr wollt Musik studieren). Durch die Arbeit am Instrument entwickelt sich das Gehör automatisch im Laufe der Zeit, hier und da werden wir ein paar Übungen einschieben um diesen Prozess zu beschleunigen. Wer die Zeit und das Interesse hat, dem kann ich es nur empfehlen.


Jazz

Jazz gut zu spielen ist nicht leicht. Man braucht einen langen Atem und am Anfang ein bischen Durchhaltevermögen. Ich habe lange an einer Methodik gefeilt, die den Einstieg leichter macht und den Schüler nicht mit 500 Skalen und Arpeggios erschlägt bevor er sich überhaupt mal an einen Standard wagen kann. Jazz ist hochkomplexe, intelligente und emotionale Musik im besten – und langweiliges, routiniertes Gedudel im schlechtesten Fall.

“Jazz” ist im weiteren Sinne lediglich ein vager Samelbegriff der für improvisierte Musik steht. Es gibt unzählige Stilarten und Stilkombinationen, wie z.B. Swing, Bebop, Hardbop, modern jazz, Free-Jazz, Latin-Jazz, Bossanova, Fusion, Jazz-Rock, Jazz-Funk und vieles mehr. Das Improvisieren ist sicherlich ein Kernmerkmal dieser Kategorie. Und machen Norah Jones und Amy Winehous eigentlich Jazz oder Jazz mit Pop-. bzw. Countryeinflüssen oder anders herum ?

Viele gute Indie-, und (Alternative-)Rock-Gitarristen haben sich mit Jazz auseinander gesetzt und borgen sich hier Material und Konzepte aus. Wer sich mit Jazz auskennt, spielt auch andere Stile besser.

Wer Jazz spielen will muss alles lernen. Sicher die lernintensivste Kategorie. Wer sich auch für Fusion oder Jazzrock interessiert sollte auch mal bei der Rock-Kategorie vorbeischnuppern.


Klassische Gitarre

Leider interessieren sich immer weniger Menschen für die klassische Gitarrre, was sehr schade ist. Denn wenn man diese Stilistik beherrscht, hat man Zugang zu ganz viel toller Musik – und eben nicht nur Klassik ! Klassische Gitarrre zu spielen ist sehr befriedigend, weil man sich ganz alleine hinsetzten kann und ein komplettes Solostück vortragen kann. Im Gegensatz zu Pop- und Rockgitarristen die nicht singen. Ein Gitarrenpart ohne die zugehörige Melodie klingt meist unbefriedigend und auf die Frage “Spiel doch mal was vor !” fällt einem meist nichts ein.

Für die klassische Gitarre gilt ähnliches wie das was ich über Jazz gesagt habe: Wer sich mit Jazz und / oder klassischer Gitarre intensiv beschäftigt hat, spielt alle anderen Stile viel besser.

Viele Menschen die reinen, klassischen Gitarrenunterricht nehmen hören nach kurzer Zeit wieder auf. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche, denn die wollen natürlich die Musik spielen können die sie im Alltag umgibt. Ich empfehle daher für Kinder klassischen Unterricht zu kombinieren mit dem Erlernen von populärer Musik wie es in der Anfänger-Kategorie beschrieben wird.

Für die klassische Gitarre ist das Noten lesen natürlich von sehr grosser Bedeutung, ebenso die Haltung des Instruments und die Technik der linken und rechten Hand.

Stichworte: Daumenanschlag, angelegter und nicht-angelegter Wechselschlag, ein-, zwei- und mehrstimmiger Anschlag, Lagenwechsel.